Sorten und Regionen

Jeder Kaffee schmeckt anders. Um herauszufinden, welcher Kaffee oder welche Kaffeemischung einem am besten schmeckt, muss man – probieren! Eine kleine Übersicht über die verschiedenen Anbaugebiete und die Geschmacksrichtungen der einzelnen Sorten kann helfen, die Suche nach „seinem“ Kaffee zu erleichtern.

 

Kaffee-Sorten

  • Santos hat ein weiches Aroma, ist lieblich, ausgewogen und hat nur wenig Säure. Obwohl geschmacklich ausgewogen, wird brasilianischer Kaffee hauptsächlich für Mischungen verwendet.

  • Ein würziger und kräftiger Kaffee, rassiger Geschmack, leicht herb mit einer sandigen Spur. Gute Sorten sind Chiapas, Coatepec, Oaxaca und Pluma.
 Sehr mild, leicht und harmonisch sind die Riesenbohnen Maragogype.

  • Eine Bohne mit wenig Körper, die für Mischungen verwendet wird. Der Duft ist intensiv, die Säure mittelmäßig, der Geschmack mild und ausgewogen mit feiner Bitternote.

  • Der sehr kräftige Duft verspricht häufig mehr als der Geschmack hält. Obwohl nur schwache Säure bleibt jedoch ein harmonisch milder Gesamteindruck.

  • Diesen Kaffee zeichnen viel Körper und ein reiches Aroma aus. Bekömmlich machen ihn seine Milde und die nur leichten Säurespitzen. Bekannte Anbaugebiete sind rund um den Atitlánsee und der Distrikt Cobán.

  • Der intensive Duft dieses Kaffees kündigt sein rassiges Aroma und viel Körper an. Er hat einen feinen Geschmack mit ausgeprägter, aber nicht dominanter Säure.

  • Dieser weltberühmte Andenkaffee vereint in sich alle Eigenschaften, die ein exzellenter Hochländer haben sollte, reiches, rundes, ausgewogenes Aroma mit leicht süßlichen Nussanklängen, ein kräftiger Körper, die Säure spürbar und doch fein.

  • Ein Spitzenkaffee, der gleichmäßig voll und kräftig ist und ein leicht süßliches Aroma mit zarter Säure besitzt. Er bleibt lange im Gaumen und befriedigt den anspruchsvollen Genießer.

  • El Salvador

    Ein ausgewogener und milder Kaffee. Der Körper ist nicht sehr voll und seine Säure ist gering. Eine exzellente und mildwürzige Ausnahme bildet die Pacamara Bohne, eine Kreuzung zwischen Maras und Maragogype.

  • Kenia

    Dieser Kaffee hat in den letzten Jahren an Qualität eingebüßt, gehört in Afrika aber immer noch zur Spitze. Viel Körpervolumen und Kraft, fruchtig, mit erdigen Untertönen. Die Säure ist stark, trotzdem bleibt die Balance gewahrt.

  • Ruanda

    Der Kaffee hat einen vollen, fast fetten Körper, aber nur wenig Säure, das ergibt einen runden, weichen Geschmack. Ein bekömmlicher aber kein aufregender Kaffee.

  • Tansania

    Auch ein Kaffee, der viel zum Mischen benutzt wird. Er hat weniger Säure als der kenianische Nachbar, schmeckt fruchtig, süßlich. Die besten Bohnen kommen aus der Gegend von Moshi am Kilimandscharo.

  • Äthiopien

    Im Geburtsland der Kaffeepflanze wächst immer noch ein besonderer Kaffee. Die Hochlandbohne hat zwar nur wenig Körper, überzeugt jedoch mit feinem Duft, einem dezenten Aroma und elegant austarierter Säure. Bekannte Sorten sind Harrar, Yirgacheffe und Sidamo.

  • Sumatra

    Dieser Kaffee besticht durch seinen betörenden Duft und das ausgeprägte, feinsäuerliche Aroma. Der Körper ist nicht ganz so voll und üppig, hat aber elegante, leichte Bitternoten. Er wird gern als Espresso oder in Mischungen geröstet.

  • Java

    Im tropischen Idealklima reift diese Bohne zu vollem, runden Körper. Der Geschmack geht leicht ins süßliche und wird deshalb gern mit herben Sorten gemischt.

  • Hawaii

    Der exzellente Südseekaffee hat seinen gehaltvollen, schönen, fruchtigen Körper, aber nicht viel Säure. Leichte süße Nussnoten heben den lieblichen Geschmack.

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